Die kleinen Wunder von Mayfair von Robert Dinsdale

Die kleinen Wunder von Mayfair von Robert Dinsdale

Dieses Buch erreichte mich als Rezensionsexemplar. Meine Meinung wird dadurch nicht beeinflusst.

Klappentext:
Alles beginnt mit einer Zeitungsannonce: »Fühlen Sie sich verloren? Ängstlich? Sind Sie im Herzen ein Kind geblieben? Willkommen in Papa Jacks Emporium.« Die Worte scheinen Cathy förmlich anzuziehen, als sie nach einer neuen Bleibe sucht. Denn im England des Jahres 1906 ist eine alleinstehende junge Frau wie sie nirgendwo willkommen, zumal nicht, wenn sie schwanger ist – und so macht Cathy sich auf nach Mayfair. In Papa Jacks Emporium, Londons magischem Spielzeug-Laden, gibt es nicht nur Zinnsoldaten, die strammstehen, wenn jemand vorübergeht, riesige Bäume aus Pappmaché und fröhlich umherflatternde Vögel aus Pfeifenreinigern. Hier finden all diejenigen Unterschlupf, die Hilfe bitter nötig haben. Doch bald wetteifern Papa Jacks Söhne, die rivalisierenden Brüder Kaspar und Emil, um Cathys Zuneigung. Und als der 1. Weltkrieg ausbricht und die Familie auseinander reißt, scheint das Emporium langsam aber sicher seinen Zauber zu verlieren …

Drei Worte – eine Rezi:
Spielzeugsoldaten, Patchworktiere, Liebe

Eigene Meinung:
Dieses Buch erreichte mich von Droemer Knaur und ich konnte nicht ahnen, dass es mich gleichzeitig komplett im Herzen getroffen hat.
Die Geschichte spielt in einer Zeit, die ich in meinen Büchern nur selten bereise. Alles was vor 1950 spielt ist für mich irgendwie zu weit weg. Doch diese Überwindung auch einmal eine andere Zeit einzuschlagen und auch sich mal in andere Welten zu trauen, hat eindeutig Ertrag gebracht.
Wir lernen im Buch die Protagonistin Cathy kennen. Es beginnt mit einer Zeitungsanzeige und endet in der großen Liebe und im Emporium. Sie hat es nicht ahnen können, dass sie dort alles verliert und sich findet und gleichzeitig die schönste Zeit in ihrem Leben erlebt.
Ich mochte Cathy total und habe es gemocht sie durch das ganze Leben zu begleiten. Meistens bekommen wir in Büchern nur die kurzen Abschnitte des Lebens der Protagonisten dargestellt. Bei Cathy haben wir das große Glück sie in ihrem fast kompletten Leben zu begleiten. Das ist eine große Ehre, die ich dem Autor hoch anrechne.
Wir erleben hier eine total magische Atmosphäre, die ich nicht in Worte fassen kann und die ich gerne einmal live erleben würde. Ich war mit meinem Mann in Prag im Hamleys und irgendwie stelle ich mir das Emporium noch schöner vor. Ich kann kaum in Worte fassen, wie sehr mich das Schicksal rund um Kaspar, Emil, Cathy und Papa Jack verzaubert hat.
Das Buch ist wundervoll für die Vorweihnachtszeit und ich freue mich nun noch mehr auf Weihnachten. Die Zeit der Familie und Besinnlichkeit.
Und vielleicht werden wir auch dort wieder alle die Kinder, die mit den Spielzeugen spielen und Wunder darin erkennen.

 

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