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Der Insasse von Sebastian Fitzek

Der Insasse von Sebastian Fitzek

Dieses Buch erreichte mich als Rezensionsexemplar. Meine Meinung wird dadurch nicht beeinflusst.

Klappentext:
Um die Wahrheit zu finden,
muss er seinen Verstand verlieren.
Vor einem Jahr verschwand der kleine Max Ber​k​hoff.
Nur der Täter weiß, was mit ihm geschah.
Doch der sitzt im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie und schweigt.
Max’ Vater bleibt nur ein Weg, um endlich Gewissheit zu haben:
Er muss selbst zum Insassen werden.

Drei Worte – eine Rezi:
Jahreshighlight, Thrillerhighlight, Typisch Sebastian Fitzek

Eigene Meinung:

Ich bin immer wieder erstaunt, was dieser Mann bei mir zum Vorschein bringt. Ich liebe Fitzek und muss sagen, er verdient sich einfach den Titel liebster Thrillerautor. Aber dieses Rezensionsexemplar hat mich zum Insassen werden lassen und gleichzeitig habe ich mich gefühlt, als würden mir die Schmerzen widerfahren.
Man kommt wie immer leicht in das Geschehen rein, durch den absolut bildlichen Schreibstil von Sebastian Fitzek haben wir es leicht einen Thriller auch vor das innere Auge projiziert zu bekommen. Doch, dass dieser bereits in den ersten Seiten schon heftig wird das kann wieder nur Fitzek.
Wir lernen Max seinen Vater kennen, Herr Berkhoff. Er versucht natürlich alles um rauszufinden, was mit seinem kleinen Sohn passiert ist und ob er wirklich in die Finger von dem Brutkastenmörder gekommen ist. Leute, mich schaudert es immer noch bei der Vorstellung, das kann ich euch verraten!
Ich habe das Buch teilweise weglegen müssen, weil ich Angst hatte mich zu sehr in der Geschichte zu verlieren. Die Spinnenszene ist mir so unter die Haut, dass ich spüren konnte wie dieses Drecksvieh an mir langkrabbelt.

Oh man Leute, ich muss euch dieses Buch absolut ans Herz legen. Es muss gelesen werden, aber seid euch bewusst: ihr werdet euren Verstand verlieren.
Und wie soll es auch anders sein, am Ende ist nichts so wie es scheint…

Neues Lieblingsbuch, Herr Fitzek.

 

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Die Party von Jonas Winner

Die Party von Jonas Winner

Dieses Buch erreichte mich als Rezensionsexemplar. Meine Meinung wird dadurch nicht beeinflusst.

Klappentext:
Es ist der 31. Oktober – Halloween: Zehn Jugendfreunde freuen sich auf ein Wiedersehen nach vielen Jahren. Brandon, der elfte im Bund, hat sie alle in einen Glasbungalow geladen, der sich auf einem Felsplateau hoch über dunklen Wäldern erhebt. Auf dieser Party will Brandon die Zeit der achtziger Jahre aufleben lassen – was damit beginnt, dass alle ihre Handys abgeben müssen. Doch als die Freunde begrüßt werden, überschlagen sich die Ereignisse. Aus einem vermeintlichen Schockeffekt wird tödlicher Ernst: Ein Kronleuchter löst sich von der Decke und begräbt den Gastgeber unter sich. Ein tragischer Unfall. Oder? In diesem Moment wird der Gesellschaft klar: Unter ihnen ist ein Killer. Die Party beginnt … ihre letzte Party!

Drei Worte – eine Rezi:
Enttäuschung, Thriller, Party Die Party
Eigene Meinung:
Dieses Cover ist einfach wunderbar, das muss einfach erwähnt werden. Wenn man darüber streicht, dann kann man den Briefumschlag erahnen und das ist das absolute Highlight des Buches!
Kommen wir zum Inhalt. Der Autor lässt uns diese Geschichte in vielen Sichten erleben, und in verschiedenen Zeiten. Ein bisschen verwirrend ist das ganze aber man findet sich schnell rein.
Die Halloweenparty findet statt, doch niemand ahnt dass es die letzte Party sein wird. Das Buch unterhält einen gut, jedoch darf man nicht so viel erwarten. Es finden ein paar grausige Szenen statt, doch mir hat noch mehr Blut gefehlt. Abgesehen davon fehlt mir komplett die Umsetzung des Untertitels. Die Tode sollten sich steigern meiner Meinung nach,  grausamer werden. Das blieb meiner Meinung nach jedoch aus.
Der Autor hat genau wie bei Murder Park wieder für reichend Verwirrung gesorgt, das finde ich auch gar nicht schlecht. Jedoch muss ich sagen, war es mir ein bisschen zu viele Thematiken in einen Topf geworfen und dann nicht richtig aussortiert.
Das Buch ist eine gute Lektüre, wenn man eine Halloweenparty der besonderen Art haben möchte. Ich kann mir vorstellen, dass es vielen Leuten gefällt und sie es ansprechend finden.  Ich bin leider enttäuscht worden.
Trotzdem gebe ich drei Eulen, da die Geschichte an sich nicht schlecht ist. Ich mag die Idee von einer letzten Hollywoodparty und auch die Thematiken im Buch sind wirklich weitreichend. Mir hat es nur an der Umsetzung gefehlt und an der Liebe zum Detail.
Die kleinen Dinge sollten eben viel mehr Beachtung bekommen.
Aber eure Meinung zählt!

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ESCAPE – Wenn die Angst dich einholt von Nina Laurin

ESCAPE – Wenn die Angst dich einholt von Nina Laurin
Dieses Buch erreichte mich als Rezensionsexemplar. Meine Meinung wird dadurch nicht beeinflusst.

Klappentext:
Eigentlich hat Laine Moreno längst aufgegeben. Seit zehn Jahren versucht die 23-Jährige zu vergessen, was man ihr angetan hat: Wie sie als Kind entführt und drei Jahre lang missbraucht wurde, bis ihr hochschwanger die Flucht gelang. Dass man ihren Peiniger nie gefasst hat, weil sie sich nicht erinnern konnte. Dass ihre Tochter zur Adoption freigegeben wurde.
Doch als Laine eines Tages an einem Vermisstenplakat vorbeistolpert, starrt ihr die Vergangenheit mitten ins Gesicht: Die Gesuchte – Olivia Shaw, 10 Jahre alt – ist praktisch ihr Ebenbild. Um Olivia zu retten, muss Laine sich ihren Dämonen stellen – und einer Wahrheit über die Entführung, die sie zerstören könnte.

Drei Worte – eine Rezi:
Spannend, Unerwartet, Entführung9783426654101

Eigene Meinung:
Laine Moreno versucht zu vergessen, sie hofft, dass ihr das irgendwann gelingt. Doch dann findet sie ein Vermisstenplakat und es ist, als sähe sie in den Spiegel. Diese Idee finde ich wahnsinnig faszinierend. Wie schlimm muss es sein, Angst zu haben, dass dein Peiniger erneut zuschlägt?
Ich fand dieses Buch einfach spannend. Die Geschichte geht schnell und man braucht nicht lange um sich hineinzuführen. Sie versucht Olivia zu retten und muss über ihren eigenenn Schatten springen, außerdem muss sie in ihr Innerstes hören und sich ihren Dämonen stellen.
Das Buch ist gut für zwischendurch, man hofft natürlich auf die Rettung von Olivia. Ob diese gelingt, könnt ihr im Buch nachlesen.
Das Cover finde ich wunderschön und es passt super zur Geschichte, denn es strahlt Angst aus und gleichzeitig Mut.

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Aus nächster Nähe von L.S Hawker

Aus nächster Nähe von L.S Hawker
Dieses Buch erreichte mich als Rezensionsexemplar. Meine Meinung wird dadurch nicht beeinflusst.

Klappentext:
Das Leben war nicht immer gut zu Nessa Donati. Doch inzwischen konnte sie sich ihr eigenes kleines Glück aufbauen. Mit ihrem Mann John, ihrem Sohn Daltrey und dem Zurücklassen ihrer Vergangenheit. Doch plötzlich verschwindet John und die Polizei befragt sie als Verdächtige. Kurz darauf beginnen die Attacken: Erst im Internet, dann darüber hinaus. Sie fühlt sich verfolgt. Wer ist es, der sie mit ihren Geheimnissen quält? Und wie weit wird er gehen?

Drei Worte – eine Rezi: Aus nächster Nähe
Spannung, Stalker, Bloggerin

Eigene Meinung:
Das Cover ist ein Traum, es ist leicht verschwommen und es passt relativ gut zur Geschichte. Auch wenn ich mir hier noch ein wenig mehr Digitales gewünscht hätte, da dies einfach eine riesen Rolle spielt.
Nessa Donati ist die Hauptperson und ich fand sie einfach super, sie ist nicht immer leicht und ich denke wir brauchen keine perfekten Protagonisten, sondern welche mit Ecken und Kanten. Mit Verlusten und kaputten Menschen, kann ich mehr anfangen. Durch Daltrey wird das Buch emotional und verletzlich, denn wie schlimm muss es sein, wenn dein Kind bisher nie Mama zu dir gesagt hat?
Die Verfolgung gegen ihre Person wird hier gut dargestellt und konnte mich total überzeugen, ich habe das Buch wirklich schnell verschlungen und war vom Ende total überrascht..
Das Ende war für mich einfach dahin geklatscht, als hätte der Autor keine Lust mehr gehabt. Das fand ich so schade, denn für mich hat es die komplette Geschichte ein wenig zerstört. Mein Freund war dabei, als mir tatsächlich die Worte „Das ist nicht ernsthaft das Ende?!“ rausgerutscht sind. Hier hätte man lieber noch zwanzig Seiten dran gehangen und dem Leser ein angemessenes Ende verschafft.

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Körpersammler von Spencer Kope

Körpersammler von Spencer Kope
Dieses Buch erreichte mich als Rezensionsexemplar. Meine Meinung wird dadurch nicht beeinflusst.

Klappentext:
Ein perfider Serienkiller, brutale Morde und ein Ermittler mit außergewöhnlichen Fähigkeiten
Der FBI-Agent Magnus Craig hat eine ganz besondere Gabe: Er kann am Tatort erkennen, wohin eine Person gegangen ist und was sie berührt hat. Für ihn ist diese Nähe zu den Opfern zwar manchmal ein Fluch – aber bei seiner Arbeit bei der STU (Special Tracking Unit) ist diese Fähigkeit von unschätzbarem Wert. Als Magnus und sein Team einen Serienmörder im Norden Kaliforniens jagen, finden sie sich in einem gefährlichen Katz-und-Mausspiel mit einem brutalen Mörder wieder, der vor nichts zurückschreckt …Bildergebnis für körpersammler

Drei Worte – eine Rezi:
Erwartungen nicht erfüllt, emotionslos, besondere Gabe

Eigene Meinung:
Das Cover wirkt mysteriös, kann mich allerdings nicht vom Hocker reißen. Während der Inhalt das komplette Gegenteil bewirkt hat..
Kope schreibt in seinem Roman über einen besonderen Komissar mit dem Spitznamen Schritter. Er kann die Spuren lesen wie kein anderer, denn er hat eine Gabe die gleichzeitig ein Fluch sein  kann. Durch den Klappentext wurde ich angefixt dieses Ebook zu lesen und ich dachte, es kommt ein grausames Blutfeuerwerk auf mich zu. Dem war nicht so.
Der Autor schreibt emotionslos, er benutzt die Ich-Perspektive, allerdings ohne die emotionalen Aspekte mit einzubeziehen die der Hauptperson durch den Kopf schwirren. Somit konnte ich keine emotionale Bindung aufbauen und auch sonst konnte mich der Fall nicht fesseln. Der Schreibstil hat vieles für mich persönlich kaputt gemacht.
An sich muss ich sagen, dass die Geschichte dahinter echt gut ist und auch was anderes. So einen Agent gibt es nunmal nicht an jeder Ecke. Ich vermute, dass der Autor da noch Potential nach oben hat für seine spannenden Geschichten.
Ihr solltet euch allerdings selbst ein Bild machen, wie ihr wisst ist der Schreibstil eine Sache, die jeder für sich anders definiert.